Früherer “Pavillon” von Gustav Fürstenau  (der lüttke Fürst)

 

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Der Pavillon von Gustav Fürstenau hat unmittelbar an der Moorstraße gestanden. Direkt links neben der Zufahrt zur Gaststätte “Am See” der damaligen Eigentümer, dem Ehepaar Walkenhorst.
Dort befand sich auch die “Fahrradwache”. Später erhielt die Gaststätte den heutigen Namen “Seerose”.

Im Pavillon konnte man Erfrischungsgetränke sowie viele Reiseandenken kaufen.

Gustav Fürstenau - wegen seiner geringen Körpergröße der “lüttke Fürst” genannt - war ein Unikum und Jedem in der Umgebung bekannt. Zu keiner Zeit hat man ihn ohne seinen Schäferhund “Rex” gesehen. Als treuer Begleiter war er stets an der Seite von Gustav Fürstenau.

Wenn es zum Tanzen in die Gaststätte Grote ging, hatte Gustav Fürstenau immer seine schwarzen Lackschuhe an, während alle anderen Gäste in “normalen” Schuhen unterwegs waren. Auffällig war auch sein eleganter, kerzengerader Gang.

Der lüttke Fürst war ein ruhiger, zurückhaltender Mann, der freundlich zu allen war.

Wie mir mehrere ältere Einwohner aus Hücker-Aschen, die ihn persönlich kannten, erzählt haben, war der Tod des Hundes (aus Altersgründen) ein Drama. Gustav Fürstenau hat sehr lange um seinen treuen Hund getrauert. Es wäre schlimm gewesen, ihn leiden zu sehen.

 

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